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Finalsan® RasenMoosfrei
Kontaktherbizid mit Wirkstoff natürlichen Ursprungs |
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Wirkstoff: Pelargonsäure (186,7 g/l)
Ö-Reg.Nr. 900703 (DE-Zulassungsnr. 4645-60) |
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Anwendungsgebiete:
Wege und Plätze mit Holzgewächsen
Totalunkrautvernichter gegen ein- und zweikeimblättrige Unkräuter, Moose und Algen.
Wirkstoff und Wirkungsweise: Pelargonsäure, auch Nonansäure genannt, gehört zu den Fettsäuren. In der Natur kommt Pelargonsäure in natürlichen Ölen und Pflanzen der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) vor. Pelargonsäure durchdringt die Wachsschicht (Cuticula) der Blätter und zerstört die Zellmembran der Epidermiszellen. Dadurch kommt es zu einem raschen Verlust von Zellinhaltsstoffen und die Pflanze vertrocknet.
Anwendung: Eine intensive Benetzung der Unkräuter ist ausschlaggebend für den Erfolg, vor der Behandlung sollten sie trocken sein! Finalsan kann in einem weiten Temperaturbereich eingesetzt werden, je höher die Temperatur desto schneller verbräunen die Pflanzen (von wenigen Stunden bei 20 °C bis zu 24 Stunden bei unter 10 °C) Da die Wirkung unabhängig von den Stoffwechselvorgängen der Pflanze ist, kann das Mittel auch im Frühjahr und Herbst eingesetzt werden. Unkräuter sowie Algen und Moose an Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen; Unkräuter bei Zierpflanzen/Ziergehölzen (Spritzverfahren als Einzelpflanzenbehandlung): 16,6 %ig, d.h. 1 l Finalsan® mit 5 l Wasser mischen. 1 l Spritzlösung reicht für 10 m², max. 4 Anwendungen im Abstand von 21 – 40 Tagen.Moose in Zier- und Sportrasen (Gießverfahren zur Teilflächenbehandlung): 1,66 %ig, d.h. 100 ml Finalsan® mit 5,9 l Wasser mischen. 1 l Gießlösung reicht für 1 m² Moosfläche, max. 1 Anwendung. Empfehlung des Fachberaters: Eine effektive Mooskontrolle im Rasen erfordert ein durchdachtes Bewässerungsmanagement (2 Wochen nicht bewässern, dann intensiv eingießen, wieder 2 Wochen nicht bewässern usw.)!
Verträglichkeiten: Finalsan ist ein Totalherbizid, welches alle getroffenen Pflanzenteile abtötet, daher nicht auf Blätter von Kulturpflanzen gelangen lassen! Holzige Pflanzenteile werden nicht geschädigt und es erfolgt keine Verlagerung des Wirkstoffes über grüne oder braune Rindenteile in Bäume und Sträucher. Finalsan hinterlässt auf Verbundsteinpflaster, Basaltpflaster und Waschbeton keine rostfarbenen Flecken. Auf anderen Materialien wird eine kleinflächige Testanwendung empfohlen.
Verpackungseinheit: 10, 30 und 200 l
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