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Anwendungsgebiete:
   
Verhinderung von Infektionen mit Falschem Mehltau auf Weinreben, Hopfen, Tabak, Rüben und Gemüse, Vorbeugung von Phytophtora auf Kartoffeln und Tomaten, von Schorf, Mehltau und Fruchtfäule auf Kernobst
Zusammensetzung: Braunalgen (Ascophyllum nodosum und Laminaria-Arten), pflanzliche Aminosäuren, Spurenelemente, Alginate, Fucoidin, Laminarin, Mannitol, Fette, Proteine, Kalium, Phosphor, geringe Mengen Stickstoff.Wirkungsweise:Die Wirkung beruht vor allem auf der Veränderung des Stoffwechsels der Pflanzen, was eine verstärkte Abwehrbereitschaft gegen Schaderreger zur Folge hat.
Anwendung und Aufwandmenge:Die Anwendung muss immer vorbeugend, vorzugsweise bei intensivem Wachstum der Pflanzenerfolgen. Auf gute Benetzung aller Pflanzenteile ist zu achten. Vor Gebrauch gut schütteln!
Weinbau: 3 – 5 l/ha, 3 l bei der Vorblütenspritzung/Beginn der Blüte, 5 l bis zur abgehenden Blüte, angepasst an den Infektionsdruck. (Bio: bis zur abgehenden Blüte zugelassen!)
Im Kernobst wird Alginure BioSchutz gegen Schorf eingesetzt. (Blütenbehandlungen können Berostung fördern und zu verkleinerten Blättern an Langholz führen). Ab BBCH 74/75 kann ein auftretender Mehltaubefall und die Gefahr von Fruchtfäule reduziert werden. Aufwand: 3 – 5 l/ha
Gartenbau: 4 – 5 l/ha; Keine Wartezeit zwischen Anwendung und Ernte
Mischbarkeit:Die Mischung von Frutogard mit Kalk- oder Calciumhältigen Produkten sowie mit Sulfatenoder Ölen sollte vermieden werden. Harnstofflösung kann verwendet werden. Im Weinbau ist es mischbar mit Cuprozin, Schwefel und HF-Pilzvorsorge, wobei Schwefel und HF nicht gemeinsam zugesetzt werden darf. Mischbarkeitstabelle auf den letzten Seiten des Katalogs beachten!
Verpackungseinheit: 10 l-Kanister
Lagerung und Haltbarkeit: kühl und trocken lagern, vor Frost schützen
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